Erneut Busfahrer angegriffen!

Der OGBL fordert bessere Schutzmaßnahmen!

Erneut wurde ein Busfahrer einer luxemburgischen Firma während seiner Arbeit auf der Linie zwischen Luxemburg und Villerupt angegriffen. Diese Strecke ist bereits seit Jahren eine Strecke, auf der es Probleme mit Gewalt und Beleidigungen gegenüber den Fahrern gibt.

Angesichts der Aggressionen gegenüber den Fahrern in den letzten Jahren hat der OGBL immer darauf bestanden, dass in den Bussen Sicherheitskabinen installiert werden, um die Fahrer besser zu schützen. Nach zahlreichen Diskussionen über dieses Thema zwischen Gewerkschafts-, Patronats- und Regierungsvertretern wurde endlich festgehalten, dass das Mobilitätsministerium den Einbau der besagten Kabinen im Rahmen der RGTR-Linien finanzieren würde.

Auf der letzten Sitzung des Lenkungsausschusses für Sicherheit im öffentlichen Verkehr im Jahr 2024 bestätigte das Ministerium, dass zu diesem Zeitpunkt 43% der RGTR-Flotte mit Kabinen ausgestattet waren.

Der OGBL machte in derselben Sitzung auf die Tatsache aufmerksam, dass einige Kabinen die Kriterien nur unzureichend erfüllten, um den Fahrer wirksam vor Aggressionen schützen zu können.

Um in Zukunft effektiv gegen Aggressionen vorgehen zu können, fordert der OGBL die Umsetzung folgender Maßnahmen:

  • Die Beschleunigung der Installation von Sicherheitskabinen, um auch die restlichen 57% der RGTR-Flotte zu sichern.
  • Die Formulierung und Umsetzung von klaren Kriterien für die zu installierenden Kabinen.
  • Die Ausarbeitung eines Plans zur psychologischen und ggf. rechtlichen Unterstützung und Begleitung der betroffenen Fahrer.
  • Die Stärkung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zur Verhinderung und Verfolgung von Gewaltdelikten im öffentlichen Verkehr.

Mitgeteilt vom OGBL-Syndikat Straßentransport & Schifffahrt/ACAL,
am 25. März 2025